![]()
|
Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband Rheinland-Pfalz e. V. ist Fachverband und Selbsthilfeorganisation für an Multipler Sklerose erkrankte Menschen und ihre Angehörigen. Der Verein hat seinen Sitz in Mainz und verfolgt ausschließlich gemeinnützige, mildtätige Zwecke. Ziel des Vereins ist die Beratung und Begleitung MS-Betroffener und ihrer Familien, die Information sowohl der Erkrankten als auch der Öffentlichkeit über die Erkrankung und deren Behandlungsmöglichkeiten, die Interessenvertretung gegenüber politischen Gremien und Sozialversicherungsträgern sowie die fachliche Unterstützung und Förderung der zur Zeit 57 Selbsthilfegruppen in Rheinland-Pfalz. Multiple Sklerose ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, in deren Verlauf es zu den verschiedensten Funktionsausfällen wie Störungen des Sehens, der Sensibilität, der Funktion von Blase und Darm, des Sprechens und Schluckens, der motorischen Funktionen bis hin zu schwerster Behinderung und Pflegebedürftigkeit kommen kann. Sie verläuft entweder in Schüben mit teilweiser oder vollständiger Rückbildung der Symptome oder chronisch-fortschreitend. Im Einzelfall ist der Verlauf und die Schwere der zu erwartenden Beeinträchtigung nicht voraus zu sagen. Da die Erkrankung meist im frühen Erwachsenenalter beginnt, stellt sie häufig die gesamte Lebensplanung der Betroffenen in Frage. Auch kann sie zu frühzeitiger Erwerbsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit führen. Angesichts dieser Bedrohung durch eine so unberechenbare Erkrankung wird es verständlich, dass viele Betroffene und Familienangehörige Rat und Hilfe bei der Bewältigung der durch die Krankheit aufgeworfenen Probleme im persönlichen / sozialen Bereich wie auch am Ausbildungs- und Arbeitsplatz oder bei Konflikten mit Krankenkassen und Ämtern suchen. Um diese notwendige Unterstützung zu gewährleisten, unterhält die DMSG fünf Beratungsstellen, eine davon in Mainz. In Mainz gibt es zur Zeit 140 Mitglieder, die MS-krank sind; die tatsächliche Zahl der MS-Betroffenen dürfte doppelt so hoch liegen. Viele der Betroffenen sind in den drei Mainzer Selbsthilfegruppen organisiert, die durch die Beratungsstelle sozialpädagogisch begleitet werden. Geplant ist ergänzend ein Gesprächskreis für Neuerkrankte, die sich häufig scheuen, sich einer etablierten Selbsthilfegruppe mit u. U. schwerbehinderten Mitgliedern anzuschließen. Kontakt
|